Baukultur Hohenlohe Tauberfranken

Im Rahmen der Landesinitiative zur Stärkung und Förderung der Baukultur in Baden-Württemberg rufen das Ministerium für Landesentwicklung und Wohnen und die Architektenkammer Baden-Württemberg, Kammerbezirk Stuttgart, zur Teilnahme am Auszeichnungsverfahren „Baukultur Hohenlohe-Tauberfranken“ 2023 auf

Die Teilnahmefrist endet am 1. September 2022.

Das Auszeichnungsverfahren hat das Ziel, baukulturell beispielgebende Bau- und Planungsprojekte sowie Prozesse im Raum Hohenlohe – Tauberfranken aufzuspüren, zu würdigen und einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen.

Mit dem Verfahren soll der Blick auf das Hohenlohe – Tauberfranken prägende Spannungsfeld aus aktuellem Wohnraumbedarf, Mobilitätsbedürfnis und Flächeninanspruchnahme sowie der zeitgemäßen Interpretation und Fortentwicklung bestehender Kulturlandschaften und Ortsbilder gelenkt werden.

Die Idee ist es, das Bewusstsein für den Mehrwert qualitätvollen und kooperativen Planen und Bauens im alltäglichen Leben und Miteinander zu schärfen und dazu zu ermutigen, gemeinwohlorientierte und mutige Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen der Orts- und Stadtentwicklung zu wagen.

Besonderer Fokus des Auszeichnungsverfahrens: Es werden nicht nur realisierte Projekte gesucht, sondern auch noch in Planung bzw. in Entwicklung befindliche Projekte und Prozesse, die über die Auszeichnung hinaus unterstützt und begleitet werden sollen.

Die Gebietskulisse besteht aus den Städten und Gemeinden im Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Landkreis Schwäbisch Hall.

 

Es können in den letzten zehn Jahren realisierte (2012 bis 2022) sowie noch in Planung bzw. in Entwicklung befindliche Projekte und Prozesse aus den folgenden Bereichen eingereicht werden:

(1)    Städtebau / Siedlungsentwicklung
Orts- und Freiraumgestaltungen, Umbau von Stadt- und Ortsmitten

(2)    Bauen im Bestand
Sanierung, Umnutzung und Erweiterung

(3)    Innovative Wohnkonzepte

(4)    Produktion und Gewerbe, Handel und Handwerk
Neue Arbeitswelten und gemischte Nutzungen

(5)    Landwirtschaft, Weinbau und Tourismus

(6)    Infrastruktur- und Ingenieurbauwerke

(7)    Bauen für Gemeinschaft, Kultur und Bildung sowie Kirchliche Nutzungen

Besonders hingewiesen wird auf die Möglichkeit zur Einreichung von:
(8)    Konzepten und noch nicht realisierten Planungen sowie Prozessen unterschiedlicher Akteure und Initiativen zu den vorstehend aufgezählten Bereichen.

Es steht der Jury frei, entsprechend den Einreichungen, eine veränderte Einteilung bzw. Abgrenzung vorzunehmen.

 

- Ermöglichung von Kooperation und Zusammenarbeit unterschiedlicher öffentlicher, privater und zivilgesellschaftlicher Akteure auch durch unkonventionelle, kreative Herangehensweisen
- Beitrag zu einem förderlichen Umfeld für soziales Miteinander und kulturelles Leben
- bewusster Umgang mit Erbe, Bestand und Erinnerungskultur
- zukunftsorientierte Lösungsansätze für Produktionsabläufe, Logistik, Mobilität und Mitarbeiterbindung
- innovativer Einsatz von energie- und ressourcenbewussten, flächen- und kostensparenden Konzepten und Techniken
- gestalterische und konstruktive Qualität, Verwendung regionaler Baumaterialien und Beachtung von Handwerkstraditionen
- Architektonische und städtebauliche Lösungsansätze für nachhaltigen Tourismus, insbesondere im Kontext von Erhalt und Weiterentwicklung von Landschaft und Siedlungsstruktur
- Aufzeigen exemplarischer Lösungen für Hohenlohe – Tauberfranken

 

Teilnahmeberechtigt sind
- private und öffentliche Bauherrinnen und Bauherren
- zivilgesellschaftliche Initiativen und Vereine
- Stadtplanerinnen und Stadtplaner
- Architektinnen und Architekten
- Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten
- Innenarchitektinnen und Innenarchitekten
- Ingenieurinnen und Ingenieure

Es können jeweils mehrere Projekte und/oder Prozesse eingereicht werden, die sich jeweils auch über mehrere Bereiche bzw. Gegenstände des Auszeichnungsverfahrens erstrecken.

Die Teilnahmegebühr beträgt pro eingereichtem Projekt bzw. Prozess 75 € und ist vor Abgabe zu überweisen auf das Konto der Architektenkammer Baden-Württemberg, Kammerbezirk Stuttgart:
BW-Bank
IBAN DE48 6005 0101 0002 4843 32
Verwendungszweck: Baukultur Hohenlohe-Tauberfranken
 

DIE TEILNAHMEUNTERLAGEN MÜSSEN

BIS SPÄTESTENS 1. SEPTEMBER 2022, 12:00 UHR

bei der Architektenkammer Baden-Württemberg
Geschäftsstelle Kammerbezirk Stuttgart
KB-Stuttgart@akbw.de
in digitaler Form vorliegen.