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IBA´27 in Berlin zu Gast in der Landesvertretung Baden-Württemberg

Vom 13. bis zum 26. Oktober 2026 ist die Wanderausstellung in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin zu sehen. Sie gibt einen Vorgeschmack auf das Präsentationsjahr 2027.

IBA’27-Ausstellung in Berlin eröffnet

Bauausstellung goes Berlin: Ministerin Theresa Schopper eröffnete die Wanderausstellung der Internationalen Bauausstellung IBA'27 in der baden-württembergischen Landesvertretung.

Wie wollen wir künftig wohnen, arbeiten und leben? Diese Frage steht im Zentrum der Internationalen Bauaustellung IBA’27 StadtRegion Stuttgart. Bis zum 26. Oktober 2026 präsentiert sich die IBA in Berlin mit einer Wanderausstellung im Foyer der Landesvertretung Baden-Württemberg. Ministerin Theresa Schopper eröffnete die Ausstellung am 13. Oktober 2026 im Beisein zahlreicher Gäste.

„Die IBA ist eine große Chance für Baden-Württemberg“, so Ministerin Schopper: „Als eine Art Reallabor hilft sie dabei, neue Verfahren zu erproben, und motiviert die Menschen etwas Neues zu wagen. Genau das brauchen wir, um unsere Städte und Regionen auch künftig nachhaltig zu entwickeln.“

In seinem anschließenden Grußwort erinnerte IBA’27-Intendant Andreas Hofer an die IBAs von 1957 und 1984/87, welche in unmittelbarer Nähe der Landesvertretung stattfanden und gesellschaftliche Umbrüche vor allem über das Wohnen begleitet haben. Die IBA’27 in der Region Stuttgart geht weiter: Mit dem Ende des Industriezeitalters verschwimmen die Grenzen zwischen Wohnen und Arbeiten, zwischen Stadt und Land. Sie zeigt, wie Städte Wohnen, Arbeiten und Leben künftig wieder zusammendenken können.

Prof. Andreas Kipar griff diesen Gedanken auf. Am Beispiel der »Raggi Verdi« (Grüne Strahlen) Mailands zeigte er, wie eine Stadt über ihre Grenzen hinaus zur Landschaft und zur Region werden kann. Sein Bild vom Säen und Wachsen passt zur IBA’27: Sie versteht sich als »Gärtner-IBA«, die in der Region viele Samen gesät hat. Kipar ist überzeugt, dass damit ein Wandel angestoßen ist, der sich nicht mehr umkehren lässt.

Danach folgte ein Podiumsgespräch, moderiert von Lars-Christian Uhlig (BBSR). Ministerin Schopper, Prof. Elisabeth Endres (TU Braunschweig), Prof. Andreas Kipar und Andreas Hofer diskutierten über Sonderformate im Planen und Bauen. Außerdem ging es um die Frage, was eine Region leisten muss, um ihre Transformation erfolgreich anzustoßen. Einig war sich die Runde, dass sich Ökologie und Ökonomie nicht allein mit Dämmstandards und technischer Aufrüstung zusammenbringen lassen.

Wer die Ausstellung selbst sehen möchte, hat dazu noch bis zum 26. Oktober 2026 in der Landesvertretung Baden-Württemberg in Berlin Gelegenheit.

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