Bewährt-vor-Ort-Siegel und Ko-Pionier-Preis 2026
Wettbewerb
Das Siegel „Bewährt vor Ort“ zeichnet praxiserprobte kommunale Lösungen aus, der Ko-Pionier-Preis würdigt Verwaltungen, die solche Lösungen erfolgreich übernehmen und anpassen.
Im Jahr 2026 verleihen der Deutsche Städte- und Gemeindebund und die Initiative Re:Form in Zusammenarbeit mit der KGSt zum dritten Mal das Siegel „Bewährt vor Ort“ für kommunale Innovationen. Prämiert werden Projekte in vier Themenfeldern, ausgewählt von einer überparteilichen Fachjury. Außerdem wird zum zweiten Mal der Ko-Pionier-Preis durch Re:Form und viele weitere Partner vergeben – für Verwaltungen, die erfolgreiche Lösungen nachnutzen. Die Auszeichnungen werden vom 16. bis 18. September 2026 beim KGSt-Forum in Leipzig verliehen. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli.
Themenfelder „Bewährt vor Ort“: https://reform-staat.org/experiments/bewaehrt-vor-ort/
- Zukunftsfähiges Bauen und Wohnen: Bezahlbares und nachhaltiges Wohnen – von Leerstandsaktivierung über gemeinschaftliche Wohnformen bis zu schnelleren Verfahren und neuen Finanzierungsmodellen.
- Gesund leben in einer Welt im Wandel: Ansätze zur Stärkung von Gesundheit und Wohlbefinden – etwa durch Prävention, neue Pflegemodelle und klimabewusste Gesundheitsförderung.
- Nachbar:innen werden: Lösungen, die Zusammenleben, Teilhabe und Selbstwirksamkeit in Kommunen stärken.
- Verwaltung als Partnerin – Koproduktion vor Ort: Modelle der strukturierten Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und weiteren Akteur:innen
Themenfelder “Ko-Pionier-Preis”: https://reform-staat.org/experiments/ko-pionier-preis/
- Digitalisierung der Verwaltung: Übernahme und Umsetzung digitaler Lösungen zur Vereinfachung und Modernisierung von Abläufen.
- Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Nachnutzung wirksamer Ansätze zur Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders.
- Offene Standards und Open Source: Einsatz und Weiterentwicklung offener, wiederverwendbarer Lösungen für mehr Transparenz und Effizienz.
- Govdigital-Sonderpreis: Auszeichnung für Verwaltungen mit besonders vielen Nachnutzungen von OZG-Leistungen