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Hinweise auf Inhalte externer Anbieter

Im Bereich "links" sind Hinweise auf Publikationen, Forschungsprojekte etc. aufgelistet, die ggf. von Interesse sind. Die links führen auf Seiten externer Anbieter. Gerne können Sie uns unter Kontakt passende Vorschläge machen oder auch auf fehlerhafte links aufmerksam machen.  

BAUKULTURELLE BILDUNG: PLATTFORM JETZT ONLINE

Baukulturelle Bildung ist eine gesellschaftliche Aufgabe. Um ihre Akteure zu stärken, ihr Engagement sichtbar zu machen und Nachahmer für gelungene Praxisbeispiele zu werben, hat die Bundesstiftung Baukultur eine Plattform eingerichtet, die Ideen für schulische und außerschulische Aktivitäten, pädagogische Materialien, Aktionen zum Mitmachen, Fortbildungsangebote, Literatur sowie Ansprechpartner vor Ort vermittelt. Hinweise zur Ergänzung der Datenbank sind willkommen. 

Die Plattform ist online unter der Adresse: https://www.bundesstiftung-baukultur.de/netzwerk/bildung

 


 

BAUKULTURBERICHT 2018/19: ERBE – BESTAND – ZUKUNFT

Die Bundesstiftung Baukultur hat im Rahmen des Konvents der Baukultur am 7. November in Potsdam den neuen Baukulturbericht 2018/19 „Erbe – Bestand – Zukunft“der Öffentlichkeit vorgestellt. Er sieht – so die Bundesstiftung Baukultur – „den Umgang mit dem gebauten Bestand und Erbe als Ausgangspunkt einer integrierten, sozial verträglichen, gestalterisch wertvollen und ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung. Der Bericht unterstreicht, wie bedeutend bestandsorientiertes Planen und Bauen für unsere Lebensräume, unsere Identität und Kultur sind. Neben Ergebnissen aus Bevölkerungs-, Kommunal- und IHK-Umfragen sowie guten Beispielen für Umbaukultur liefert der Bericht Handlungsempfehlungen an Politik, Planer und Bauschaffende.“

Der Baukulturbericht 2018/19 ist bereits der dritte Bericht zur Lage der Baukultur in Deutschland unter Federführung der Bundesstiftung. Er entstand in einem vielschichtigen Arbeitsprozess unter Mitwirkung von Experten sowie dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und unter Beratung durch den Stiftungsbeirat. Beachtlich ist aber auch die umfassende Beteiligung von Bauherren und Projektträgern, Planern unterschiedlicher Fachrichtungen, politisch bzw. kommunal Verantwortlichen und insbesondere von Bürgerinnen und Bürgern, so beispielsweise im Format der öffentlichen Baukulturwerkstätten, die an mehreren Orten stattfanden und verschiedene Facetten der Thematik beleuchteten.

Inhaltlich seht der Baukulturbericht 2018/19 in einem thematischem Bezug zu seinen Vorgängern Gebaute Lebensräume der Zukunft: Fokus Stadt“ (2014/15) und „Stadt und Land“ (2016/17). Diese, den neuen Baukulturbericht, dessen Inhalt mit vielen Grafiken anschaulich aufbereitet ist, und die Pressemitteilung zur Vorstellung des Baukulturberichts finden Sie auf den Seiten der Bundesstiftung Baukultur.

 


ERKLÄRUNG VON DAVOS ZUR BAUKULTUR

Am 21./22. Januar 2018 fand in Davos im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums eine informelle europäische Kulturministerkonferenz statt. Als Ergebnis der Gespräche beschlossen die Teilnehmerstaaten die "Erklärung von Davos zur Baukultur".

Ziel der Erklärung ist es, baukulturelle Belange fach- und institutionsübergreifend sowie auf den unterschiedlichen Verantwortungsebenen stärker zu verankern. In Deutschland meint man mit Baukultur einen interdisziplinären Ansatz, der auf eine qualitätvolle Entwicklung und Gestaltung der gebauten Umwelt insgesamt zielt. Insoweit beschreibt Baukultur einen gesamtgesellschaftlichen Prozess. Dieses Verständnis wird nun auch mit der Davos-Deklaration auf europäischer Ebene stärker in den Mittelpunkt gerückt. Erstmals wird dabei der bereits seit einigen Jahren in internationalen Fachkreisen genutzte (deutsche) Begriff „Baukultur“ in einem internationalen Dokument bzw. einer politischen Absichtserklärung festgeschrieben.

Die Erklärung von Davos zur Baukultur in deutscher Übersetzung finden Sie hier.

Die englische Originalfassung sowie weitere Informationen finden Sie auf davosdeclaration2018.ch.