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Wohnoptionen: gemeinschaftsorientiert - produktiv - adaptiv

Ausstellung

Mannheim

Wie wollen wir in Zukunft wohnen? Und wie können Wohnungen und Häuser auf eine Gesellschaft reagieren, die sich verändert? Die Ausstellung „Wohnoptionen“ zeigt acht realisierte Wohnprojekte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Mittelpunkt stehen drei Entwicklungen, die das Wohnen der Zukunft prägen: gemeinschaftsorientiertes, produktives und adaptives Wohnen.

Die Ausstellung basiert auf dem Forschungsprojekt und der gleichnamigen Publikation der Wüstenrot Stiftung, in denen Prof. Susanne Dürr und Dr. Gerd Kuhn neue Formen des Wohnens untersucht und anhand von zwölf beispielgebenden Projekten analysiert haben. Die Ausstellung macht diese Erkenntnisse anhand von acht ausgewählten Projekten anschaulich und zeigt, wie Architektur neue Formen des Zusammenlebens ermöglicht, Wohnen und Arbeiten miteinander verbindet und Wohnräume so gestaltet, dass sie sich an unterschiedliche Lebenssituationen anpassen können. Besonders spannend für Mannheim: Mit Franklin Village und WohnWerk auf Spinelli sind auch zwei Projekte aus Mannheim ertreten.

Die Ausstellung ist Teil des Themenjahrs „Wohnen“ der Architektenkammer Baden-Württemberg, Kammergruppe Mannheim und wird von MOFA – Mannheims Ort für Architektur e.V., dem Mannheimer Baukulturverein gestaltet und umgesetzt. Mit dem Themenjahr widmet sich die lokale Kammergruppe der Frage, wie wir angesichts steigender Wohnkosten, knapper Flächen, veränderter Bedarfe und des notwendigen nachhaltigen Umgangs mit dem Bestand künftig wohnen können. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen sichtbar zu machen, unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen und gemeinsam über die räumlichen, sozialen und gesellschaftlichen Bedingungen guten Wohnens zu diskutieren. Die Ausstellung und zahlreiche öffentliche Veranstaltungen im Oktober in Mannheim sind Teil der trinationalen europäischen Architekturtage des Europäischen Architekturhaus Oberrhein.

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