initiativ

Förderung von Gestaltungs­beiräten

Seit Anfang 2016 unterstützt das Land Kommunen, die erstmals Gestaltungsbeiräte einsetzen.

Die Städte Filderstadt, Kirchheim unter Teck, Künzelsau, Radolfzell, Reutlingen, Schorndorf und Ulm, die Landeshauptstadt Stuttgart und die Gemeinden Baiersbronn und Walheim erhalten eine Förderung des Landes Baden-Württemberg zur Einrichtung eines Gestaltungsbeirats.

Bevor Bauvorhaben fertiggestellt sind, durchlaufen sie viele Planungs- und Ausführungsphasen, von der Grundlagenermittlung bis zur Bauabnahme. Bei der Planung kommt es mit Blick auf das Umfeld eines Neubaus insbesondere darauf an, zum einen zukunftsweisende funktionale und ästhetische Gestaltungsantworten auf die planerischen und baulichen Anforderungen zu finden, zum anderen aber auch das baukulturelle Erbe des Ortes zu erhalten und im Ergebnis das Stadtbild zu verbessern. Immer mehr Gemeinden und Städte nutzen hierfür die Beratung von Gestaltungsbeiräten. 

Das Land Baden-Württemberg unterstützt angesichts der vielfach bestätigten positiven Ergebnisse der Arbeit von Gestaltungsbeiräten Städte und Gemeinden, die beschlossen haben, einen solchen Beirat als beratendes Sachverständigengremium einzusetzen. Die Beratungsfelder sind weit gefasst, sie reichen von privaten oder öffentlichen Bauvorhaben über städtebauliche Maßnahmen bis hin zu Gestaltungssatzungen. Nicht zuletzt soll die Öffentlichkeitsarbeit gefördert werden, damit sich die Bürgerinnen und Bürger gut informiert für die baukulturelle Qualität vor Ort engagieren können.

Aktuell erhalten zehn Städte und Gemeinden in Baden-Württemberg eine Förderung des Landes. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg plant, die Förderung im Jahr 2017 erneut auszuloben, um weitere Kommunen, kommunale Planungs- oder Verwaltungsverbände bei der Einrichtung eines Gestaltungsbeirats zu unterstützen.

Weitere Informationen zu der Anstoßförderung erhalten Sie hier.

Die Pressemeldung zur Auslobung der Förderung von Gestaltungsbeiräten in den Jahren 2017 und 2018 finden Sie hier.